Bei einer trockenen Haut liegt eine Störung der Feuchtigkeits- und Fettregulation vor. Dadurch wirkt die Oberfläche sehr spröde und rau, außerdem können sich unschöne Ekzeme bilden. Besonders im zunehmenden Alter trifft dieser Effekt häufiger auf, weil die Haut nicht mehr so viel Feuchtigkeit produziert. Allerdings können auch Faktoren wie Mangelernährung, starke Hitze oder Kälte dazu führen. Auch wenn eine Krankheit vorliegt, kann die Haut austrocknen.

Die Ursache

Normalerweise produzieren die Schweiß- und Talgdrüsen Wasser und Fett, damit die Haut auf Dauer geschmeidig bleibt. Wenn dies allerdings nicht mehr der Fall ist, trocknet die Haut aus und die Funktionsfähigkeit leidet darunter. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel kein ausreichender Schutz vor Umwelteinflüssen, Krankheitserreger oder UV-Strahlung mehr gegeben ist. Außerdem verändert sich das Hautbild, dieses wird spröde und wirkt zum Teil gerötet. In einigen Fällen kann es sogar zu Entzündungen kommen. Die Ursachen dafür können ganz Unterschiedlich sein, angefangen von äußeren Einflüssen, über biologische Faktoren bis hin zu vorliegenden Erkrankungen.

Pflege von außen und Innen

Um die Haut vor Austrocknung zu schützen, ist die richtige Pflege sehr wichtig. Beim Waschen sollten Sie darauf achten, nur milde Substanzen zu verwenden, also Produkte die ph-Neutral ausfallen. Zudem sollte die Haut nach dem Duschen oder Baden mit einer Creme behandelt werden, um einen Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Aber nicht nur eine äußere Behandlung ist für trockene Haut sehr wichtig, auch das Thema Ernährung spielt eine Rolle, denn die Haut benötigt vor allem Vitamine und Mineralien. Daher sollten Sie täglich Obst und auch Gemüse essen. Zudem ist es wichtig genügend Flüssigkeit am Tag einzunehmen. Auf Rauchen und viel Alkohol am besten verzichten, auch bestimmte Kosmetik kann der Haut auf Dauer schaden.

Erkrankungen

Eine trockene Haut kann auch die Folge einer Erkrankung sein, wie zum Beispiel eine Allergie, Neurodermitis, Schuppenflechte, eine Unterfunktion der Schilddrüse, Diabetes oder auch Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich.

Fazit

Um die genaue Ursache einer trockenen Haut zu bekommen, bedarf es einer gründlichen und zum Teil aufwändigen Untersuchung bei einem Facharzt (Dermatologen).

Dieser führt neben einer körperlichen Untersuchung, in vielen Fällen auch eine spezielle Laboruntersuchung durch. Dies kann zum Beispiel eine kleine Gewebeprobe sein, aber auch Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen können Aufschluss geben. Spezielle Urin- und Bluttests können zudem Anhaltspunkte liefern, ob im Körper irgendwelche Mangelzustände herrschen oder sogar eine hormonelle Störung vorliegt.

In einigen Fällen ist zudem ein Allergietest sehr hilfreich, ob eine Überreaktion vom Immunsystem vorliegt.