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Sie haben schon mal etwas von Aloe Vera Saft gehört? Wollen Sie wissen was dahintersteckt? 

Aleo Vera kennen Sie sicher? Hierbei handelt es sich um eine Pflanze, die Sie vielleicht als Zierpflanze bei sich zuhause stehen haben. Eigentlich ist die Aloe Vera in den Tropen zuhause. Eingesetzt wird Aloe Vera heute als Zusatz in Salben, Kosmetika und in Getränken. Ein direkter Verzehr ist auch möglich – und zwar in Form von Aloe Vera Gel und den Aloe Vera Saft. 

Wertvolle Inhaltsstoffe 

Aloe Vera Saft ist sehr gesund. Er enthält unter anderem Acemannan, aber auch die Vitamine A, B, C und E. Ebenfalls enthalten sind Hydroxyanthracenderivate und Oxidasen und Amylasen sowie viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, ebenso wie Natrium und auch Eisen sowie Zink und Kupfer.

Anwendung

Die ersten Aufzeichnungen über die Aloe Vera Pflanze und ihre Verwendung sind schon mehr als 5000 Jahre alt. Diese stammen aus Ägypten. Schon die legendäre Pharaonin Kleopatra soll Aloe Vera für ihre Schönheitspflege verwendet haben. Über die Verwendung von Aloe Vera Saft als Medizin wird schon vor 3000 Jahren berichtet in alten Erzählungen von Naturvölkern. Wissenschaftlich belegt ist die Wirksamkeit von Aloe Vera Gel oder -Saft bis heute nicht. Es gibt allerdings einige Studien. Diese ergaben allerdings keine wirklich aussagekräftigen Ergebnisse – nur dass Aloe Vera möglicherweise dazu beitragen kann bestimmte Symptome von Erkrankungen oder Zustände zu lindern. Hierzu gehört das Reizdarmsyndrom. Zudem soll das Trinken von Aloe Vera Saft gegen Müdigkeit helfen, gegen schlaffe Haut und gegen Mundgeruch. Allgemein soll der Genuss von diesem Saft das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte stärken.

So wird der Saft hergestellt

Für die Herstellung von Aloe Vera Saft benötigt man das ganze Pflanzenblatt. Darin liegt der Unterschied in der Herstellung zu Aloe Vera Gel. Denn dabei wird nur das Innere des Aloe Vera Blattes verwendet. Neben dem Blatt der Aloe Vera wird für die Saft-Herstellung noch einiges Weitere benötigt, wie ein scharfes Messer, 15 ml klarer Essig, 250 ml Wasser, 250 ml Zitronensaft und ein Mixer. Wichtig ist, dass die Aloe Vera Pflanze zum Zeitpunkt der Saft-Herstellung mindestens drei Jahre alt ist. Das Messer wird benötigt, um das Aloe Vera Blatt zu schälen.

Wasser und Essig werden dazu benötigt, um die gelbe Schicht, die dabei zum Vorschein kommt, zu entfernen. Das verbleibende Gel wird anschließend mit 250 ml Zitronensaft im Mixer vermengt. Frisch aus dem Mixer heraus ist der Aloe Vera Saft sofort trinkfertig. Sie müssen den aus Aloe Vera gewonnenen Saft nicht einmal pur trinken, um seine Wirkung zu spüren. Sie können mit diesem wohlschmeckenden Saft auch kochen. Sie können den Saft in Pudding, Joghurt oder in Dips verrühren.

 

Bei einer trockenen Haut liegt eine Störung der Feuchtigkeits- und Fettregulation vor. Dadurch wirkt die Oberfläche sehr spröde und rau, außerdem können sich unschöne Ekzeme bilden. Besonders im zunehmenden Alter trifft dieser Effekt häufiger auf, weil die Haut nicht mehr so viel Feuchtigkeit produziert. Allerdings können auch Faktoren wie Mangelernährung, starke Hitze oder Kälte dazu führen. Auch wenn eine Krankheit vorliegt, kann die Haut austrocknen.

Die Ursache

Normalerweise produzieren die Schweiß- und Talgdrüsen Wasser und Fett, damit die Haut auf Dauer geschmeidig bleibt. Wenn dies allerdings nicht mehr der Fall ist, trocknet die Haut aus und die Funktionsfähigkeit leidet darunter. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel kein ausreichender Schutz vor Umwelteinflüssen, Krankheitserreger oder UV-Strahlung mehr gegeben ist. Außerdem verändert sich das Hautbild, dieses wird spröde und wirkt zum Teil gerötet. In einigen Fällen kann es sogar zu Entzündungen kommen. Die Ursachen dafür können ganz Unterschiedlich sein, angefangen von äußeren Einflüssen, über biologische Faktoren bis hin zu vorliegenden Erkrankungen.

Pflege von außen und Innen

Um die Haut vor Austrocknung zu schützen, ist die richtige Pflege sehr wichtig. Beim Waschen sollten Sie darauf achten, nur milde Substanzen zu verwenden, also Produkte die ph-Neutral ausfallen. Zudem sollte die Haut nach dem Duschen oder Baden mit einer Creme behandelt werden, um einen Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Aber nicht nur eine äußere Behandlung ist für trockene Haut sehr wichtig, auch das Thema Ernährung spielt eine Rolle, denn die Haut benötigt vor allem Vitamine und Mineralien. Daher sollten Sie täglich Obst und auch Gemüse essen. Zudem ist es wichtig genügend Flüssigkeit am Tag einzunehmen. Auf Rauchen und viel Alkohol am besten verzichten, auch bestimmte Kosmetik kann der Haut auf Dauer schaden.

Erkrankungen

Eine trockene Haut kann auch die Folge einer Erkrankung sein, wie zum Beispiel eine Allergie, Neurodermitis, Schuppenflechte, eine Unterfunktion der Schilddrüse, Diabetes oder auch Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich.

Fazit

Um die genaue Ursache einer trockenen Haut zu bekommen, bedarf es einer gründlichen und zum Teil aufwändigen Untersuchung bei einem Facharzt (Dermatologen).

Dieser führt neben einer körperlichen Untersuchung, in vielen Fällen auch eine spezielle Laboruntersuchung durch. Dies kann zum Beispiel eine kleine Gewebeprobe sein, aber auch Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen können Aufschluss geben. Spezielle Urin- und Bluttests können zudem Anhaltspunkte liefern, ob im Körper irgendwelche Mangelzustände herrschen oder sogar eine hormonelle Störung vorliegt.

In einigen Fällen ist zudem ein Allergietest sehr hilfreich, ob eine Überreaktion vom Immunsystem vorliegt.